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NASUL DER GöTTERVATER
 Nasul ist der Erste und Oberste Gott im Kreise der Fünf. Er hat das Universum in seine Ordnung gebracht und die Sterne in ihre Bahnen gelenkt. Er, als Vater der Vier, wacht über all unsere Geschicke und spricht Recht wenn seine Kinder sich nicht einig sind was geschehen soll.
Seine Suche nach weiteren Steinen Jalanas war vergebens, aus diesem Grund hütet er die letzten beiden Vermächtnisse wie seinen größten Schatz. Doch der Schmerz über seine Tat zerreißt ihn immer wieder aufs Neue. Er würde alles rückgängig machen, aber das kann er nicht. Das Einzige was er kann ist auf den Planeten zu achten, der mit Jalanas Kraft gefüllt ist, und das Leben, das durch ihre Kraft und seine Tränen entstand zu hüten.
Gläubige
 Die Anhänger des Nasul-Glaubens, findet man überwiegend in den besseren Kreisen der Gesellschaft. Es sind machtvolle Bürger oder Leute, die Ordnung und Recht in den Händen halten. Im juristischen Bereich der Akademie des Wissens wird ebenfalls ein sehr ausgeprägter Nasul-Glaube gelehrt. Unter Adeligen, die in ihren Stand geboren wurden, sind häufig Nasul-Gläubige zu finden, im Gegensatz zu Adeligen die sich ihren Titel erarbeitet haben.
Priester
 Nasulpriester sind in der Rechtskunde sehr bewandert. Sie stehen oft dem Gericht als Beisitzer oder Berater zur Verfügung. In den ersten Priesterjahren begibt sich ein Nasulprister auf Wanderschaft. Sie sind gern gesehene Gäste, wenn es darum geht Streitfragen zu klären und Recht zu sprechen. In Brusthöhe ist auf ihrer edlen doch schlichten Robe das Emblem mit dem Goldenen Hammer auf Roter Sonne gestickt. Eigenheiten: Die schweren Sünden sollte man besser nicht bei einem Nasulpriester beichten, denn bei solchen Sünden erteilen sie die Absolution gerne mit dem Stecken, auf das man durch den Schmerz Reue erfahre.
Aspekte
 Ordnung, Recht, Herrschaft, Macht, Zorn, Schmerz, Reue
Farben
 Gold - Rot
Tier / Symbol
 Adler / Goldener Hammer auf Roter Sonne
Opfergaben
 Gold, Sonnensymbole, Tränen der Reue |
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TUROTH DIE KRIEGSHERRIN
 Turoth ist die Kämpferin unter den vier Kindern Nasuls. Sie ist das Sinnbild für Stärke, Mut und Kampfeslust und schreckt nie vor einer Herausforderung zurück. Turoth ist an jedem körperlichen Kampf, sei es mit Waffen oder mit Fäusten, interessiert und richtet deshalb gerne ein Auge auf die Menschen, die sie immer wieder belustigen können und die sie anderen Völkern wegen ihres Wesens bevorzugt besucht.
Sie greift gern in eine Schlacht ein, wenn es sehr schlimm um eine Seite bestellt ist oder der Sieg mit Verrat erzwungen wird. Dann erscheint sie in der Form eines gigantischen weißen Bären und sorgt für einen Ausgleich. Sie liebt die Gerechtigkeit. Jeden Kämpfer, der sich allein gegen mehrere behaupten kann, zählt sie zu ihren Begünstigten.
Gläubige
 Die Anhänger dieses Glauben verehren Turoth, die Kriegsherrin. Turoth-Anhänger achten zwar auch das Leben, dennoch sehen sie es aus einer anderen Warte. Für sie ist es eine Ehre für eine - in ihrem Sinne - gerechte Sache zu kämpfen, und wenn es sein muss auch dafür zu sterben. Sie sind es, die man hauptsächlich in so genannten Kriegskunst-Akademien findet oder als freie Kämpfer oder Söldner. Denn auch Sold ist für einen Söldner eine gerechte Sache.
Priester
 Turothpriester sind Kämpfer mit Herz, Hand und Verstand. Sie sind die Ersten die ihren Tempel oder ihre Stadt verteidigen. Wenn es irgendwo Gerüchte von Dämonen oder Untoten gibt, sind die Anhänger Turoths schnell zur Stelle, um dem unheiligen Treiben ein Ende zu bereiten. Sie sorgen für Gerechtigkeit auf den Straßen, wenn sie eine Untat sehen. Im Gegensatz zu ihren Brüdern der anderen Glaubensrichtungen tragen nicht alle Priester die amtsüblichen Roben. Viele ziehen Rüstungen oder Kettenhemden vor. Doch irgendwo ist das Emblem Turoths – Gekreuzte Schwerter auf Dunkelrotem Grund – zu sehen. Viele lassen sich die Gekreuzten Schwerter am Schwertarm tätowieren. Eigenheiten: Ein Turothpriester würde nie einen ungleichen Zweikampf zulassen oder beginnen, denn er ist für Gleichheit im Kampf.
Aspekte
 Krieg, Stärke, Schlachten, Wille, Zweikampf, Gerechtigkeit, Mut, Blut und Leidenschaft
Farben
 Dunkelrot - Silber
Tier / Symbol
 Weißer Bär / Gekreuzte Schwerter auf Dunkelrotem Grund
Opfergaben
 Blut (am besten das eigene), Trophäen von besiegten Gegnern (Waffen, Schmuck, Körperteile, Kleidung, etc) |
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CALDERON DER HERR DES HANDWERKS
 Calderon ist der Handwerker unter den Göttern. Was immer seine Hände bauen wollen, es gelingt ihm. Es heißt er benötige drei Hammerschläge um ein Schwert herzustellen, das auf der Erde Seinesgleichen sucht. Er erbaut ganze Städte in einer Stunde, um sie in der nächsten wieder einzureißen.
Er findet Gefallen an Lebewesen, die Gegenstände herstellen, sei es für einen Kampf oder für die Ewigkeit. Besonderes Interesse findet er an Jenen, die ihr ganzes Leben darauf bedacht sind ihr Handwerk zu perfektionieren, wie z.B. die Zwerge. Sie bauen oft Dinge, an denen Calderon sich über Äonen erfreuen kann.
Gläubige
 Der größte Teil der Gläubigen Calderons sind Handwerker. Sie glauben, daß sich in jedem Werk das erschaffen wird, ein Stück ihres Gottes befindet. Denn ihr Gott hat ein Auge auf jeden Handwerker. Es fallen aber nicht nur die Handwerker in diesen Glauben die etwas Dauerhaftes schaffen, sondern auch Bäcker, Fleischer und Köche deren Waren wohl oft den nächsten Tag nicht überstehen. Die Zwerge stellen den zweitgrößten Teil der Gläubigen. Sie versehen ihre Werkzeuge und Waffen mit Runen Calderons. Sie glauben wenn sie diese Gegenstände gebrauchen, daß Calderon durch diese Runen bei ihnen ist und ihre Hand lenkt.
Priester
 Calderonpriester sind besser als „Die Suchenden“ bekannt. Nach ihrer Weihe begeben sie sich auf Wanderschaft, um Handwerker zu segnen und das perfekte Meisterwerk zu finden. Häufig suchen sie ihr Leben lang. Erst wenn sie zu alt werden um zu wandern kehren sie in die Tempel zurück, um dort ihre letzten Jahre zu verbringen. Dies ist auch der Grund, daß man in Calderon-Tempeln fast nur alte Priester und Novizen findet. Hammer und Amboß befinden sich meist direkt über dem Herzen auf die Grün-Rote Robe gestickt. Eigenheiten: Auch eine stattliche Anzahl Zwerge ist unter den Priestern anzutreffen.
Aspekte
 Handwerk, Erneuerung, Feuer, Metall, Geschick, Mechanik, Baukunst, Handel
Farben
 Rot - Grün
Tier / Symbol
 Stier / Hammer & Amboss auf Rot-Grünem Grund
Opfergaben
 Werkzeuge, Baumaterialien, Grundstein, Metalle, Schweiß |
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MELANCOR DER ALLWISSENDE
 Melancor ist der weiseste unter den Fünf. Er sammelt seit Anbeginn der Zeit alles Wissen und schreibt es in seinem großen, zeitlosen Buch nieder. Er ist der Hüter der Geschichte und Wächter der Zeit. Wenn er in seinem Buch zurückblättern würde, würde sich die Welt wandeln, zurück in die Zeit die Melancor aufgeschlagen hat. Daher findet er Gefallen an denen, die - wie er - Wissen sammeln und es sogar noch verbreiten.
Leute die ihre Lebzeiten damit verbringen alchemistische Rezepte zu vervollkommnen oder sämtliche Sterne zu kartographieren, segnet er mit langem Leben, damit sie ihr Ziel vielleicht erreichen können. Magier, die versuchen den Kosmos und den Astralraum zu verstehen, segnet er mit seiner „Inneren Kraft“, die es ihnen möglich macht die Energie des Astralraumes zu fokussieren und in das Diesseits zu leiten.
Gläubige
 Von allen Wissensbewahrern sind wohl die meisten Melancorgläubig. Angefangen bei den Gelehrten der Akademien die ihr Wissen an ihre Schüler weitergeben, bis hin zu den Magiern die durch ihr Wissen über die Magie ihre Kraft erlangen. Magierakademien und Bibliotheken sind die größten Wissenssammler, daher fühlen sich Melancorgläubige in solchen Räumlichkeiten besonders wohl. In vielen Teilen der Akademie wird auch intensiv der Melancor-Glaube geprägt. Der Schreiber ist ein ehrenwerter Beruf, denn nicht vielen ist es vergönnt, dieselbe Arbeit wie ein Gott zu tun. Das ist auch ein Grund warum Bücher allgemein recht teuer sind.
Priester
 Auch die Melancorpriester sind bekannt dafür viel auf Wanderschaft zu sein. Sie fahren viele Meilen über See, um auf dem Festland neue Geschichten zu hören und sie nieder zu schreiben. Sie glauben, daß Wissen und Weisheit sie ihrem Gott näher bringt. Viele Priester geben ihr Wissen an Schüler weiter, egal ob sie als Lehrer eine ganze Klasse unterrichten oder einen einzelnen Novizen ausbilden.Sie sind offen für all diejenigen die mit einer schwierigen Frage zu ihnen kommen. Sie bemühen sich so gut es geht dieser Person zu helfen. Oft nehmen sie sich für eine schwierige Frage mehrere Tage Zeit. Auf den Ärmeln ihrer Roben prangt das Zeichen Melancors: die Silberne Schreibfeder auf einem Offenen Buch.Eigenheiten: Ein Melancor-Tempel gleicht einer Bibliothek. Das gesammelte Wissen lagert hier und wird von den Alten gehütet. Alte Bände werden von ausgewählten Novizen erneuert.
Aspekte
 Wissen, Bücher, Magie, Alchemie, Astrologie, Sprache, Schrift, Zeit, Musik und Kunst
Farben
 Silber - Weiß - Dunkelgrün
Tier / Symbol
 Fuchs / Silberne Schreibfeder auf Offenem Buch auf Dunkelgrünem Grund
Opfergaben
 Artefakte, Schreib- / Federn, (Alchemistische) Tränke, Lieder, Musik, Kunstwerke |
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IRIANA – DIE ERSTGEBORENE
 Nasuls und Jalanas – ist die zweigesichtige Göttin. Auf der einen Seite strahlt sie die ganze Güte dieser Welt aus, denn sie schenkt Leben durch die Geburt. Ihre zweite Seite strahlt das Verderben aus, denn sie nimmt Leben durch den Tod.Sie hütet den Neubeginn und das Ende, Iriana ist die Herrin des Lebenskreises.Niemand kann ihrer Macht entkommen.
Viele wagen nicht einmal ihren Namen auszusprechen. Iriana ist von allen Göttern die präsenteste, da ihre Welt auch die der Träume ist. Sie liebt und haßt gleichwertig alles Leben dieser Welt. Sie gibt und nimmt Leben, segnet und verflucht. Sie ist die Herrin über die Natur, über Krankheit und Gesundheit. Oft wird sie auch „Das Schicksal“ genannt.Wer sich Irianas Zorn zuzieht, wird ewig leben... und leiden...
Gläubige
 Anhänger der Iriana glauben, daß alles was sie tun vorherbestimmt ist. Sie glauben, daß ihr Schicksal vor langer Zeit beschlossen worden war. Sie leben jeden Tag, als könnte es ihr letzter sein, denn sie wissen, irgendwann bewahrheitet es sich. Sie glauben daran, daß ihr Geist in einem neuen Körper - den die Götter für sie bestimmt haben - wiedergeboren wird. Irianagläubige sind in jeder gesellschaftlichen Schicht zu finden, sei es im Königshaus oder in der Bettlergosse. Berufszweige die besonders mit Iriana verbunden werden sind die Hebammen, die Heiler und die Totengräber, denn sie stehen am Anfang und am Ende unseres Lebens. Auch so mancher Medicus ist Irianagläubig. Allerdings beruhen diese Heilkünste nur auf der Unterstützung der Kraft des eigenen Körpers. Traumdeutern und Wahrsagern wird eine besonders innige Verbindung zu Iriana nachgesagt, da sonst ihre Kräfte nicht zu erklären sind.
Priester
 Die Irianapriester haben die Privilegien der Ersten und der Letzten Weihe. Sie sind diejenigen, die den Boden eines Friedhofs weihen und die ihren Segen über die dem Tod Geweihten geben.Sie kümmern sich um geistig Verwirrte und versuchen, dem verwirrten Geist durch uralte Rituale die benötigte Ruhe zu geben. Die Roben der Priester existieren in den drei Farben Schwarz, Grau und Weiß. Darauf prangt der Baumkreis. Eigenheiten: Neben diesen Aufgaben sind Irianapriester Propheten und Deuter von Ereignissen. So haben sie im Vorjahr des Jahres 537 die große Dürre vorhergesehen, doch zu wenige nahmen ihre Warnungen ernst.
Aspekte
 Leben, Tod, Erneuerung, Wiedergeburt, Kreislauf des Lebens, Krankheit, Traum, Natur, Wachstum, Ackerbau
Farben
 Schwarz - Weiß - Grün - Grau
Tier / Symbol
 Rabe / Sechs Grüne Bäume im Kreis auf Weiß-Grau-Schwarzem Grund
Opfergaben
 Geisterteller (Opfergaben für die Geister), Blumen, Blut, Wurzeln & Schößlinge |
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